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Wohnen und Klimaschutz: Deutsche wollen vor allem Kosten sparen
Interhyp-Umfrage zeigt, dass eine verlässliche staatliche Förderung für energetische Sanierungen unerlässlich ist. Repräsentative Interhyp-Befragung: Drei Viertel (76 Prozent) der Befragten kennen die Energieeffizienzklasse ihres Hauses oder ihrer Wohnung nicht. Kosteneinsparung und Unabhängigkeit von Energiepreisen sind mit jeweils 39 Prozent die Haupttreiber für eine Modernisierung. Die Mehrheit der Deutschen (57 Prozent) erwartet von Finanzdienstleistern einen aktiven Beitrag für den Klimaschutz. Fast drei Viertel (72 Prozent) der Befragten hält eine angemessene und verlässliche staatliche Förderung für bedeutend, um langfristig Klimaneutralität im Immobiliensektor zu erreichen.
Die Europäische Union hat beim Klimaschutz große Ziele: Um bis 2050 Klimaneutralität zu erreichen, haben sich Politikerinnen und Politiker bereits 2019 in Brüssel auf den Green Deal geeinigt. Ein Teil der Maßnahmen zur Erreichung der ambitionierten Klimaziele beschäftigt sich auch mit dem Immobiliensektor beziehungsweise mit der Immobilienfinanzierung. Hier werden von allen Seiten große Anstrengungen nötig sein, um den nächsten Schritt „Fitfor55“ bis 2030 zu erreichen. Dieser fordert eine Verringerung der Treibhausgasemissionen um 55 Prozent gegenüber 1990. „Die Bürgerinnen und Bürger dieses Landes sind seit Langem für den Klimaschutz sensibilisiert und fordern nun auch uns in der Finanzbranche auf, unseren Teil dazu beizutragen“, sagt der Vorstandsvorsitzende der Interhyp Gruppe Jörg Utecht. „Mehr als die Hälfte (57 Prozent) sind der Meinung, dass Finanzdienstleister wie Kreditvermittler, Banken oder Sparkassen einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz leisten müssen.“
Die Anforderungen der Deutschen an die Finanzbranche sind vielfältig: Nachhaltige Geschäftsprozesse (25 Prozent), bessere Kreditkonditionen für energieeffiziente Immobilien (25 Prozent), wie sie bereits von einzelnen deutschen Banken angeboten werden, grüne Anlagemöglichkeiten (22 Prozent) oder Spenden für nachhaltige Projekte (18 Prozent) finden die Zustimmung der Befragten. Zwei Prozent der Deutschen haben darüber hinaus noch konkrete Vorstellungen, wie Kreditinstitute einen größtmöglichen Beitrag zum Klimaschutz leisten können. Auch verlieren einige den Überblick bei den vielen unterschiedlichen Maßnahmenpaketen der Politik: „Den Green Deal der Europäischen Kommission, der 2019 medienwirksam auf den Weg gebracht worden ist, kennt nicht einmal ein Drittel der Befragten“, so Utecht. „Aufklären, übersetzen und Klarheit schaffen, ist ein wichtiges Ziel zukünftiger Informationskampagnen.“ Interhyp bietet am 8. September das erste Webinar (https://www.interhyp.de/lp/webinare/anmeldung-energetisch-sanieren/) zum Thema Energetische Sanierung für seine Kundinnen und Kunden an.
Staatliche Unterstützung ist wichtig für den Weg zur Klimaneutralität
Auch eine staatliche Förderung kann für die eine oder den anderen ein wichtiger Anreiz für eine Modernisierung sein (33 Prozent). Auf die konkrete Nachfrage, wie wichtig eine angemessene und verlässliche staatliche Förderung sei, um langfristig Klimaneutralität im Wohn- und Immobiliensektor zu erreichen, zeigt sich die Bedeutung der Subvention noch klarer: Fast drei Viertel (72 Prozent) der Befragten sagen, dass diese Art der Unterstützung wichtig oder sehr wichtig sei. Lediglich 14 Prozent halten eine staatliche Unterstützung für irrelevant, weitere 14 Prozent können dies nicht beurteilen. „Dies zeigt erneut, wie kontraproduktiv die einmal mehr sehr kurzfristig angekündigte Einstellung mehrerer Förderungen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bei den Menschen in Deutschland ankommt“, so der Interhyp-Vorstand. „Wer Klimaschutz und Wohlstand beim Wohnen fördern will, muss vor allem ein verlässlicher Partner für die Menschen in Deutschland sein.“
Ein eigenes Haus oder eine eigene Wohnung ist ein Projekt, das Interhyp-Kundinnen und Kunden über Monate, wenn nicht Jahre planen. Wer von heute auf morgen mehrere tausend Euro Unterstützungsgelder streicht, nimmt einem Teil der Menschen die Möglichkeit, Wohneigentum zu erwerben. Dabei ist dies ein wichtiger Baustein zur persönlichen Altersvorsorge. Aber auch im Hinblick auf das Ziel Klimaneutralität im Gebäudesektor sind die Eigentümerinnen und Eigentümer in Deutschland wichtige Partner auf dem Weg dorthin. Immerhin stoßen Immobilien – Bau und Nutzung – rund 30 Prozent aller Treibhausgase in Deutschland aus.