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Anschlussfinanzierung: Weniger Restschuld, besserer Zins
Historisch niedrige Zinsen auch für Anschlussfinanzierung / Zinsoptimierung durch besseren Beleihungsauslauf
Wer im Sommer 2004 ein Darlehen zu einem jährlichen Sollzinssatz von rund 5 Prozent aufgenommen hat, profitiert aktuell bei einer Anschlussfinanzierung schon alleine durch das historisch günstige Marktumfeld. Die Bestkonditionen für Darlehen mit 10-jähriger Laufzeit liegen bei einem Sollzinssatz von 1,62 Prozent und für 15-jährige Zinsbindungen bei einem Sollzinssatz von 2,00 Prozent.
"Doch Darlehensnehmer sollten bedenken, dass sich auch das Verhältnis von Darlehenssumme und Objektwert auf den Zinssatz auswirkt. Und dieser so genannte Beleihungsauslauf ist bei der Anschlussfinanzierung in aller Regel niedriger als zuvor", erläutert Goris.
Eine Beispielrechnung macht dies deutlich: Wer 2004 für eine Immobilie im Wert von 300.000 Euro ein Darlehen von 240.000 Euro aufgenommen hat, kommt auf einen Beleihungsauslauf von 80 Prozent. Bei einer anfänglichen Tilgung von 1 Prozent und einem jährlichen Sollzinssatz von 5 Prozent beträgt die Restschuld nach 10 Jahren noch 208.944 Euro. Selbst wenn der Wert der Immobilie nicht gestiegen ist, sinkt der Beleihungsauslauf damit auf 70 Prozent - und verbessert damit den Sollzinssatz von 1,76 auf 1,67 Prozent.
Ist zudem zwischenzeitlich auch der Wert der Immobilie gestiegen, verbessert sich der Beleihungsauslauf nochmals: Ginge man im angeführten Beispiel bei einer Anschlussfinanzierung mit einer Restschuld von 208.944 Euro und einem gestiegenen Immobilienwert von 350.000 Euro aus, fällt der Beleihungsauslauf auf knapp unter 60 Prozent. Diese Einstufung lässt den Zins um weitere Prozentpunkte von 1,67 auf 1,62 Prozent fallen.