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Ökohaus, Tiny House und Co.: Studie zeigt Trend zu nachhaltigen und alternativen Wohnformen
9 von 10 Befragten würden bei Planung des Hausbaus auf Energieeinsparung und Umweltschutz achten / Mehr als 80 Prozent sind an alternativen Wohnformen interessiert
Nicht nur Öko- und Mehrgenerationenhäuser stehen als alternative Wohnformen hoch im Kurs. 29 Prozent der Befragten können es sich vorstellen, ein Hausboot zu beziehen. 13 Prozent fänden ein sogenanntes Tiny House interessant, wie die derzeit im Trend liegenden Kleinsthäuser genannt werden. Rund jeder Zehnte (11 Prozent) hält sogar ein Baumhaus für möglich. Die Erhebung zeigt jedoch auch, dass für 15 Prozent keine der alternativen Wohnformen eine Option wäre.
Insgesamt spielen ökologische Aspekte für die Mehrheit bei der Immobilienplanung eine zentrale Rolle. 53 Prozent gaben in der Studie an, dass ihnen Energieeinsparung und Umweltschutz bei der Planung sehr wichtig wären, für 34 Prozent wäre das Thema immerhin wichtig. Nur rund 4 Prozent der Befragten halten Umweltbelange bei der Hausplanung für nicht relevant, jeder Zehnte zeigt sich unschlüssig.
Mirjam Mohr: "Umweltbewusste Bauherren sollten Fördermöglichkeiten vor allem rechtzeitig vor Baubeginn oder dem Kauf prüfen und verschiedene Varianten mit einem Finanzierungsexperten besprechen. Für klassische Immobiliendarlehen lässt sich der Beleihungsauslauf zudem durch Förderdarlehen verbessern, was wiederum Kreditzinsen und damit Darlehenskosten reduzieren kann."
Der Staat unterstützt energieeffizientes Wohnen über die KfW-Förderbank unter anderem mit dem Programm 153 "Energieeffizient Bauen". Zusätzlich interessant ist dabei der Tilgungszuschuss von bis zu 15.000 Euro, der sich nach dem erreichten KfW-Effizienzhaus-Standard richtet. Je höher dieser ist, desto mehr Geld gibt es.
Über die Umfrage: Im Auftrag von Interhyp hat Statista 1.000 Menschen in Deutschland zum Bauen und Wohnen befragt. Die Umfrage ist national repräsentativ nach Alter und Geschlecht.