Wir verwenden Cookies zu Funktions-, Performance- und Komfortzwecken sowie zur Darstellung personalisierter Inhalte und Anzeigen, um Ihnen ein optimales Nutzererlebnis zu bieten und den Betrieb unserer Website sicherzustellen. Unter "Cookie Einstellungen" können Sie selbst entscheiden, welche Cookie-Kategorien Sie zulassen sowie Ihre Einstellungen jederzeit ändern oder Ihre Zustimmung widerrufen. Ihre Zustimmung schließt den Einsatz von Drittanbietern oder externen Unternehmen ein, die ihren Sitz in einem Land außerhalb der Europäischen Union, wie z.B. in der USA haben. In diesen Ländern kann trotz sorgfältiger Auswahl und Verpflichtung der Dienstleister ggf. kein angemessenes Datenschutzniveau garantiert werden. Sofern eine Datenübermittlung in die USA stattfindet, besteht ggf. das Risiko, dass diese Daten von US-Behörden zu Kontroll- und Überwachungszwecken verarbeitet werden können, ohne dass wirksame Rechtsbehelfe vorhanden oder sämtliche Betroffenenrechte durchsetzbar sind. Mehr Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Nach Corona-Lockerungen: Immobilienkauf bleibt bei Bauzinsen unter einem Prozent weiter attraktiv
Geldpolitik der EZB und Unsicherheiten der Corona-Krise stützen Niedrigzinsniveau / Konditionen liegen bei 0,8 Prozent für zehnjährige Darlehen, Bestkonditionen darunter / Nach Kontaktbeschränkungen: Besichtigungen von Häusern und Wohnungen wieder einfacher möglich / Interhyp Bauzins-Trendbarometer: Seitwärtsbewegung mit Tendenz zu leichten Steigerungen auf Jahressicht
- Geldpolitik der EZB und Unsicherheiten der Corona-Krise stützen Niedrigzinsniveau
- Konditionen liegen bei 0,8 Prozent für zehnjährige Darlehen, Bestkonditionen darunter
- Corona-Lockerungen: Besichtigungen von Häusern und Wohnungen wieder einfacher möglich
- Interhyp Bauzins-Trendbarometer: Seitwärtsbewegung mit Tendenz zu leichten Steigerungen auf Jahressicht
Neben den Auswirkungen der Corona-Krise haben wieder aufflammende Spannungen zwischen den USA und China sowie die Unruhen in den USA das Marktgeschehen geprägt. Gleichzeitig zeigte sich im vergangenen Monat eine langsame Rückkehr zur neuen Normalität. "Die Auswirkungen aus Staatsverschuldung, Geldmengenwachstum, geringeren Steuereinnahmen und dem Wirtschaftseinbruch sind im Augenblick schwer abschätzbar", sagt Mirjam Mohr. Viele Anleger investieren ihr Geld angesichts der bestehenden Unsicherheiten weiterhin in deutsche Staatsanleihen. Die hohe Nachfrage hält deren Renditen tief. Sie sind zwar von rund minus 0,6 Prozent auf aktuell etwa minus 0,4 Prozent etwas gestiegen. Sie befinden sich jedoch anhaltend im negativen Bereich. "Da sich die Zinsentwicklung beim Baugeld an den Renditen der Staatsanleihen orientiert, bleibt das Aufwärtspotenzial für die Zinsen bei Immobilienkrediten begrenzt", erläutert die Expertin.
Wer im Internet sein Traumobjekt gefunden hat, kann die Immobilie nach Wochen vorwiegend virtueller Besichtigungsmöglichkeit nun zunehmend und unter Auflagen vor Ort begutachten. "Das Interesse am eigenen Zuhause ist ungebrochen, für viele geht die Rechnung Kaufen statt Mieten noch immer auf. Einen großen Anteil an der Rechnung zugunsten von Wohneigentum haben nicht zuletzt die niedrigen Zinsen für Immobiliendarlehen", erklärt Mirjam Mohr im aktuellen Interhyp-Zinsbericht.
Trotz der günstigen Zinsen sollten Immobilienkäufer darauf achten, dass die Finanzierung zur Art des Eigentumserwerbs passt. Besonders wer vom Bauträger kauft oder selbst baut, sollte Kredite auf bereitstellungszinsfreie Zeiten und die Bereitstellungszinsen hin vergleichen.
Weitere Informationen zur Zinsentwicklung, den aktuellen Zinsbericht von Mirjam Mohr und die Einschätzung finden sich in den Zins-Charts von Interhyp unter https://www.interhyp.de/zins-charts/.