Wir verwenden Cookies zu Funktions-, Performance- und Komfortzwecken sowie zur Darstellung personalisierter Inhalte und Anzeigen, um Ihnen ein optimales Nutzererlebnis zu bieten und den Betrieb unserer Website sicherzustellen. Unter "Cookie Einstellungen" können Sie selbst entscheiden, welche Cookie-Kategorien Sie zulassen sowie Ihre Einstellungen jederzeit ändern oder Ihre Zustimmung widerrufen. Ihre Zustimmung schließt den Einsatz von Drittanbietern oder externen Unternehmen ein, die ihren Sitz in einem Land außerhalb der Europäischen Union, wie z.B. in der USA haben. In diesen Ländern kann trotz sorgfältiger Auswahl und Verpflichtung der Dienstleister ggf. kein angemessenes Datenschutzniveau garantiert werden. Sofern eine Datenübermittlung in die USA stattfindet, besteht ggf. das Risiko, dass diese Daten von US-Behörden zu Kontroll- und Überwachungszwecken verarbeitet werden können, ohne dass wirksame Rechtsbehelfe vorhanden oder sämtliche Betroffenenrechte durchsetzbar sind. Mehr Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Interhyp-Zinsupdate: Bauzinsen sinken auf Niveau vom Jahresanfang – günstiges Fenster für Kaufinteressierte
Prognose: Die Hälfte des Interhyp-Experten-Panels geht von fallenden Bauzinsen in den nächsten vier Wochen aus. Exkurs: Wie können junge Menschen Eigenkapital für den Immobilienerwerb ansparen?
„Die Experten aus unserem Banken-Panel sind sich diesen Monat uneinig, was die kurzfristige Entwicklung der Bauzinsen angeht“, sagt Mirjam Mohr, Vertriebsvorständin bei Interhyp Gruppe. „Die eine Hälfte geht davon aus, dass die Zinsen in den kommenden vier Wochen weiter nachgeben werden, die andere Hälfte rechnet mit einem gleichbleibendem Zinsniveau. Aktuell liegen die Zinsen für 10-jährige Darlehen bei 3,46 Prozent. Seit Mitte Juli sind sie bereits um rund 0,25 Prozentpunkte gesunken. Damit bewegen sich die Zinsen wieder auf dem Niveau vom Jahresanfang, was eine sehr gute Nachricht für alle Kaufinteressierten ist, da sich derzeit spürbar günstiger finanzieren lässt als noch vor ein paar Wochen. Ich kann Kaufinteressierten nur dazu raten, das aktuell günstige Zinsfenster zu nutzen“, so Mohr weiter.
Aus dem Experten-Panel heißt es: „Schwächer als erwartet ausgefallene Konjunkturdaten machen die Wachstumshoffnungen für die deutsche Wirtschaft zumindest kurzfristig zunichte, was zunächst für etwas sinkende Kreditzinsen spricht.“
Und was ist bis zum Jahresende von den Bauzinsen zu erwarten? 75 Prozent des Experten-Panels und damit die Mehrheit rechnet für die nächsten Monate mit einem gleichbleibenden Zinsniveau zwischen 3,5 bis 4 Prozent für 10-jährige Darlehen: „Die Europäische Zentralbank hat ihre Zinsen bereits einmal in 2024 gesenkt, wir erwarten auf aktueller Basis zwei weitere Zinsschritte von je 25 Basispunkten im weiteren Jahresverlauf. Diese sind aber bereits am Markt eingepreist und werden nach jetzigem Stand für wenig neue Impulse sorgen. Die Zinsen sollten sich daher bis Jahresende eher seitwärts bewegen“, heißt es von einem der Experten.
„Ich höre immer wieder, dass jüngere Menschen häufig das Gefühl haben, eine Immobilie käme für sie aufgrund fehlender finanzieller Voraussetzungen nicht infrage. Ich rate, eine umfassende, individuelle Finanzierungsberatung in Anspruch zu nehmen. Hier erfährt man, wie viel Immobilie man sich leisten kann und wie hoch im konkreten Fall das Eigenkapital sein sollte. Mit diesem Wissen ausgestattet, kann dann überlegt werden, ob beispielsweise noch eine Unterstützung aus der Familie möglich ist, um die Lücke zu schließen. Nicht zuletzt sollten junge Menschen natürlich am besten so früh wie möglich mit dem Sparen anfangen“, sagt Interhyp-Vertriebsvorständin Mirjam Mohr.
„Wir haben ausgerechnet, wie viel Eigenkapital sich junge Berufsanfänger in zehn Jahren ansparen könnten. Gehen wir in dem Beispiel von einem Paar aus, von denen jeder über ein jährliches Nettoeinkommen von 30.000 verfügt. Zudem nehmen wir eine jährliche Gehaltssteigerung von 2 Prozent und Sparzinsen von 3 Prozent an. Das Paar möchte nun zehn Jahre lang jedes Jahr 15 Prozent des jeweiligen Nettoeinkommens zurücklegen. Nach unseren Berechnungen können beide gemeinsam im ersten Jahr rund 9.000 Euro (gemeinsame Sparrate pro Monat: 750 Euro) sparen. Mit Berücksichtigung der kontinuierlichen Gehaltssteigerungen und der Sparzinsen ist das gemeinsame Eigenkapital nach unseren Berechnungen dann nach zehn Jahren auf eine Summe von 114.256 Euro angewachsen“, erklärt Mirjam Mohr.