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Interhyp-Zinsbericht: Unsicherheiten halten Zinsen für Baukredite tief
Bauzins-Trendbarometer sieht kurzfristig gleichbleibend niedrige Konditionen und auf Jahressicht nur begrenztes Aufwärtspotenzial bei Immobilienkrediten
Zwar hat die Europäische Zentralbank (EZB) in 2018 versucht, eine Normalisierung der Geldpolitik in die Wege zu leiten. Die erste Notenbanksitzung im Januar zeigte jedoch, dass die in 2019 angepeilte Zinswende auf 2020 verschoben werden könnte. Auch die US-Notenbank äußerte sich zuletzt deutlich vorsichtiger als noch im letzten Jahr. "Ob Brexit, Konjunkturschwächen oder der Handelsstreit: Viele Unsicherheiten halten die Zinsen auf niedrigem Niveau", erklärt Mohr. Unsicherheiten führen zu einer starken Nachfrage nach sicheren Anleihen wie der zehnjährigen Bundesanleihe, sodass die Renditen dafür sinken. Das hat niedrige Bauzinsen zur Folge, da sich diese an den Renditen der langfristigen Anleihen und Pfandbriefe orientieren.
Zu diesem Ergebnis kommt auch das Interhyp Bauzins-Trendbarometer, eine monatliche Befragung von Zinsexperten unter zehn deutschen Kreditinstituten. In den nächsten Wochen prognostiziert die Mehrheit gleichbleibende Konditionen. Auf Sicht von einem halben Jahr bis zu einem Jahr gehen die meisten Experten aber eher von höheren Bauzinsen aus – halten das Anstiegspotenzial jedoch für begrenzt.
Sparer sehen den Zinsausblick überwiegend kritisch. Immobilieninteressenten mit Finanzierungsbedarf können laut Interhyp von der Situation profitieren und das Zinstief als Fundament einer soliden Finanzierung nutzen. "Damit es für Immobilienkäufer in Zeiten höherer Zinsen kein teures Erwachen gibt, gilt es, schon bei Abschluss der Finanzierung die Weichen für eine spätere Schuldenfreiheit zu stellen. Je früher die Schuldenfreiheit erreicht werden soll, desto höher sollte die Tilgung sein. Wer seinen Kredit bis zum Renteneintritt abbezahlen will, sollte die Tilgung entsprechend anpassen", sagt Mohr.