Wir verwenden Cookies zu Funktions-, Performance- und Komfortzwecken sowie zur Darstellung personalisierter Inhalte und Anzeigen, um Ihnen ein optimales Nutzererlebnis zu bieten und den Betrieb unserer Website sicherzustellen. Unter "Cookie Einstellungen" können Sie selbst entscheiden, welche Cookie-Kategorien Sie zulassen sowie Ihre Einstellungen jederzeit ändern oder Ihre Zustimmung widerrufen. Ihre Zustimmung schließt den Einsatz von Drittanbietern oder externen Unternehmen ein, die ihren Sitz in einem Land außerhalb der Europäischen Union, wie z.B. in der USA haben. In diesen Ländern kann trotz sorgfältiger Auswahl und Verpflichtung der Dienstleister ggf. kein angemessenes Datenschutzniveau garantiert werden. Sofern eine Datenübermittlung in die USA stattfindet, besteht ggf. das Risiko, dass diese Daten von US-Behörden zu Kontroll- und Überwachungszwecken verarbeitet werden können, ohne dass wirksame Rechtsbehelfe vorhanden oder sämtliche Betroffenenrechte durchsetzbar sind. Mehr Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Interhyp rät: Kaufnebenkosten beim Immobilienerwerb nicht unterschätzen
Grunderwerbsteuer, Maklercourtage und Notargebühren summieren sich je nach Bundesland auf 9 bis 16 Prozent
Maklergebühren und Grunderwerbsteuer unterscheiden sich je nach Bundesland. Die Abgabe auf den Grunderwerb beträgt mindestens 3,5 Prozent (Bayern und Sachsen) und wurde allein seit 2015 im Saarland, in Nordrhein-Westfalen, Brandenburg und Thüringen auf den Höchstwert von 6,5 Prozent angehoben. Maklergebühren werden fällig, wenn der Immobilienkauf über einen Vermittler zustande kommt. In einigen Bundesländern können sich Verkäufer und Käufer die Gebühr teilen. Eine Entlastung beim Immobilienkauf könnte das bereits bei der Vermietung eingeführte Bestellerprinzip bringen, welches aktuell diskutiert wird. Danach müsste derjenige die Courtage entrichten, der den Makler beauftragt. "Dieser Effekt greift jedoch nur, wenn die Immobilienpreise nicht um die Höhe der Provision steigen", erklärt Mirjam Mohr und ergänzt "die Senkung der Grunderwerbsteuer wäre hingegen eine gute Möglichkeit, den Menschen den Weg ins eigene Zuhause zu erleichtern."
Dritter maßgeblicher Kostentreiber sind die Notarkosten, die rund 2 Prozent des Kaufpreises betragen. Damit summieren sich laut Interhyp die Kaufnebenkosten aktuell je nach Region auf rund 9 bis 16 Prozent des eigentlichen Objektpreises. Interhyp rät, die Kaufnebenkosten mit Hilfe des Eigenkapitals zu finanzieren – und nicht durch den Kredit.