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Immobilienmarkt in Deutschland: Was die künftige Regierung für Immobilienkäufer tun sollte
Neue Bundesregierung sollte Anreize für Immobilienerwerb schaffen und Bürokratie abbauen. Die Interhyp Gruppe hat die 5 drängendsten Punkte zusammengefasst.
(München, 04. Oktober 2021) Ob Ampel, Jamaika oder Groko: Auch wenn noch nicht klar ist, wer Deutschland künftig regieren wird, hat die künftige Bundesregierung große Aufgaben vor sich - vor allem auf dem Wohnungsmarkt. "Noch immer träumen Millionen Menschen von einem eigenen Zuhause. Und doch scheint es immer schwerer zu werden, sich diesen Wunsch in Deutschland zu erfüllen. Das beobachten wir mit Sorge und das muss sich ändern", sagt Jörg Utecht, Vorstandsvorsitzender der Interhyp Gruppe, Deutschlands größter Vermittler privater Baufinanzierungen. Die Interhyp Gruppe ist überzeugt, dass die Politik mehr tun kann und muss, damit Immobilien bezahlbarer werden.
Konkret hat die Interhyp Gruppe fünf Punkte identifiziert, um den Immobilienerwerb in Deutschland bezahlbarer zu machen:
- Selbstgenutztes Wohneigentum stärker fördern: Der Staat sollte Privatpersonen beim Eigenheimerwerb steuerlich stärker unterstützen. Denkbar wäre hierfür zum Beispiel, dass Selbstnutzer die Zinskosten steuerlich geltend machen können, so wie es beispielsweise in den Niederlanden der Fall ist.
- Die Kaufnebenkosten müssen reduziert werden: Unter anderem sollte die Grunderwerbsteuer gesenkt werden. Ein Mittel hierfür wären Freibeträge, abhängig vom Kaufpreis.
- Die richtigen Zuschüsse gewähren: Staatliche Zuschüsse sind sinnvoll, allerdings sollten sie zielgerichteter sein. Denkbar wären zum Beispiel staatliche Kreditausfallgarantien oder auch Nachrangdarlehen, die als Eigenkapitalersatz dienen.
- Das Angebot vergrößern: Der Staat muss Bürokratie abbauen und die Kommunen stärker unterstützen, damit diese flexibler auf Nachfragen reagieren können.
- Die Rolle der Immobilienkäuferinnen und –käufer: Auch die Käuferinnen und Käufer selbst können etwas tun: Sie sollten ihre Optionen gründlich und umfassend prüfen und sich frühzeitig von Experten beraten lassen. Dazu gehören unter anderem folgende Fragen:
- Wie viel kann ich mir leisten?
- Wie ist eine solide Finanzierung aufgebaut, damit sie zu meinen Bedürfnissen passt - jetzt und in Zukunft?
- Welche Alternativen habe ich, wenn das gewünschte Objekt (noch nicht) realisierbar ist?
"Auf dem Wohnungsmarkt sollte die künftige Bundesregierung folgendes Credo verfolgen: Mehr Anreize für den Eigenheimerwerb schaffen und Hürden senken", sagt Jörg Utecht und fasst damit die Forderungen der Interhyp Gruppe zusammen.