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Hausbau: Herbstzeit ist Planungszeit
Rechtzeitige Bau- und Kostenplanung wichtig / Auch an solides und flexibles Finanzierungskonzept denken
Extrawünsche, Organisationsfehler, schlechtes Wetter - wie eine Interhyp-Umfrage zeigt, sind die Gründe vielfältig, warum es beim privaten Hausbau zu höheren Kosten und Bauverzögerungen kommen kann. Goris empfiehlt daher, Baukosten eher großzügig, das heißt mit einem Puffer von rund zehn Prozent, einzuplanen. "Schließlich bieten viele Banken die Möglichkeit, einen Teil des Darlehens gegen Ende der Bauphase zu stornieren." Selbst wenn eine Stornierung nicht möglich ist, lässt sich das Geld meist mit einer Sondertilgung in die Finanzierung einbringen. Des Weiteren können Bauherren so Nachfinanzierungen vermeiden, die eventuell teuer werden könnten.
Die Kostenliste für Bauherren kann lang und mitunter sehr unübersichtlich ausfallen, viele kleine Einzelposten können sich rasch zu einer beachtlichen Summe anhäufen. Eine gründliche Auflistung aller anfallenden Kosten im Vorfeld ist daher essentiell: z.B. Nebenkosten wie die Grunderwerbsteuer, aber auch Erschließungskosten, Hausanschlüsse oder mögliche Sonderwünsche, etwa bei den Außenanlagen. Zum Teil überschätzen Bauherren auch die möglichen Eigenleistungen und unterschätzen die Zeit, die sie dafür benötigen. Hier sollte man realistisch und nicht zu optimistisch kalkulieren.
Neben dem finanziellen Spielraum empfiehlt es sich, auch einen zeitlichen Puffer einzubauen. Kommt es zu Verzögerungen am Bau, verschiebt sich auch die Auszahlung eines Teildarlehens. "Wenn es dann länger bis zum Abruf des Kredits dauert, werden Bereitstellungszinsen fällig", erklärt Goris. Diesen Kostenposten kann man umgehen, indem man sich vorher für einen Darlehensgeber entscheidet, der eine ausreichend lange bereitstellungzinsfreie Zeit gewährt - momentan sind hier vereinzelt sogar bis zu 24 Monate kostenlos möglich.