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Gesetz zur Teilung der Maklerprovision: Niedrigere Kaufnebenkosten können Finanzierung erleichtern
Teilung kann vor allem in fünf Bundesländern positive Impulse setzen / Splitten der Courtage kann Eigenkapitaleinsatz senken und die Finanzierung im Einzelfall erleichtern / In elf der 16 Bundesländer wird die Provision bereits meistens geteilt
- Teilung kann vor allem in fünf Bundesländern positive Impulse setzen
- Splitten der Courtage kann Eigenkapitaleinsatz senken und die Finanzierung im Einzelfall erleichtern
- In elf der 16 Bundesländer wird die Provision bereits meistens geteilt
Maklercourtage und Grunderwerbsteuer machen den Löwenanteil der Kaufnebenkosten aus, die in Deutschland je nach Bundesland zwischen neun und 16 Prozent liegen, wie eine Karte von Interhyp zeigt. In Brandenburg können mit dem Beschluss die Kaufnebenkosten von mehr als 15,5 Prozent auf rund 12 Prozent, in Bremen von gut 13 Prozent auf rund 10 Prozent, in Berlin von etwas über 15 Prozent auf fast 12 Prozent sinken. In Hamburg liegen die Kaufnebenkosten aktuell bei knapp 13 Prozent und können auf 10 Prozent zurückgehen, in Hessen von etwa 14 Prozent auf rund 11 Prozent. Mirjam Mohr, Vorständin für das Privatkundengeschäft bei Interhyp, zeigt, was dies für Immobilienkäufer bedeuten kann: "Bei einem durchschnittlichen Kaufpreis von rund 400.000 Euro in Berlin machen rund 3,5 Prozent weniger über 14.000 Euro mehr in der Kasse der Immobilienkäufer aus."
Geringere Kaufnebenkosten können laut Interhyp den Einstieg in privates Wohneigentum erleichtern. "Die Banken verlangen in aller Regel, dass mindestens die Kaufnebenkosten durch Eigenkapital finanziert werden", sagt Expertin Mirjam Mohr. "Wir empfehlen, zusätzlich rund 20 Prozent vom Kaufpreis mit Eigenmitteln zu finanzieren, um günstige Zinsen zu erhalten." Hohe Kaufnebenkosten erschweren daher Finanzierung und Kauf und tragen laut Interhyp dazu bei, dass die Wohneigentumsquote in Deutschland vergleichsweise niedrig ist.
Einen Überblick über die bisher üblichen Kaufnebenkosten in Deutschland gibt Interhyp auf einer Deutschlandkarte unter https://www.interhyp.de/bauen-kaufen/tipps-zur-finanzierung/nebenkosten-einkalkulieren.html
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