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EZB setzt lockere Geldpolitik vorerst fort: Zinsen für Immobilienkredite bleiben niedrig
Interhyp: 2016 geht für Immobilienkäufer mit Billigzinsen zu Ende. Begrenztes Aufwärtspotenzial bei Konditionen für Immobiliendarlehen in 2017.
"Wer seine Immobilienfinanzierung in den letzten Wochen des Jahres unter Dach und Fach bringen kann, profitiert von weiterhin günstigen Zinsen", sagt Michiel Goris, Vorstandsvorsitzender der Interhyp AG. Effekte wie die nicht weiter sinkende Inflation, Konjunkturhoffnungen durch Donald Trump oder sich stabilisierende Arbeitsmarktdaten reichen als Impulse nicht aus, eine eindeutige Trendwende einzuläuten. Auch die von vielen Experten erwartete Leitzinserhöhung der amerikanischen Notenbank Fed Mitte Dezember ist laut Interhyp im aktuellen Zinsniveau eingepreist.
Erstmals seit Sommer hatte sich Baugeld im November leicht verteuert, nachdem sich die Konditionen für Darlehen fast ein halbes Jahr seitwärts bewegt haben. Laut Interhyp-Bauzins-Trendbarometer, einer monatlichen qualitativen Befragung führender Experten aus der Bankwirtschaft, ist erst im nächsten Jahr ein etwas höheres Zinsniveau wahrscheinlich. Das Aufwärtspotenzial bleibt jedoch angesichts der nur zughaften Konjunkturerholung sowie der niedrigen Inflation in der Eurozone begrenzt. Erste Andeutungen der EZB, die ultralockere Geldpolitik zurückzufahren, sind laut Interhyp eher langfristig zu interpretieren und müssen darüber hinaus in der Zukunft zumindest stückweise durch Fundamentaldaten hinterlegt werden.
Kreditnehmern rät Interhyp im aktuellen Zinsumfeld zu einer soliden Finanzierungstaktik. "Wichtig bleiben hohe Tilgungsraten von mindestens drei Prozent. Wer hoch tilgt, minimiert das Risiko, bei einer Anschlussfinanzierung zu möglicherweise höheren Zinsen eine hohe Restschuld prolongieren zu müssen", erklärt Goris.