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EZB-Entscheid: Zinsen für Immobilienkredite auf Rekordtief
Laut Interhyp haben die Konjunkturkrise sowie das Dauerthema Deflationsangst die Zinsen Ende November auf ein neues Rekordtief gedrückt. Die Zehnjahreskonditionen für ein Darlehen liegen vielfach bei 1,65 Prozent effektiver Jahreszins. Für eine Monatsrate von 1.000 Euro lässt sich ein Darlehen über knapp 330.000 Euro aufnehmen. Auch wer langfristige Planungssicherheit sucht, kann seinen Kredit für lange Zinsbindungen von 15 oder 20 Jahren zu historisch günstigen Konditionen festschreiben: Die Bestkonditionen für 15-jährige und 20-jährige Immobilienkredite liegen bei 1,97 Prozent bzw. 2,34 Prozent effektiv.
Entscheidend ist und bleibt, das niedrige Zinsniveau für eine entsprechend hohe Tilgungsleistung zu nutzen: "Wir raten unvermindert zu Anfangstilgungen von mindestens zwei, besser drei Prozent", erklärt Goris.
Interhyp rechnet damit, dass die Finanzierungsbedingungen kurzfristig günstig bleiben. Von Oktober auf November ist die Inflation in der Eurozone von 0,4 auf 0,3 Prozent gefallen - vor allem wegen des 30-prozentigen Preisrutsches beim Rohöl. Dieser könnte jedoch wie ein Konjunkturpaket wirken. Auch das Konsumklima hat sich laut GfK zum Jahresende leicht aufgehellt. Von einer europaweiten Trendwende zu sprechen, wäre jedoch verfrüht.
In der wirtschaftlich instabilen Eurozone bleibt Deutschland trotz einiger Blessuren für Investoren ein sicherer Hafen. Deutsche Staatsanleihen und Pfandbriefe sind gefragt. Die Renditen der zehnjährigen Bundesanleihen sind wegen der hohen Nachfrage auf 0,7 Prozent zurückgegangen. Auch die zehnjährigen Pfandbriefrenditen sind weiter gesunken und liegen mit aktuell rund 1 Prozent historisch niedrig. Goris: "Banken können günstig refinanzieren."