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Ewig lockt der Stadtrand
Interhyp-Wohntraumstudie: Einfamilienhaus bleibt Nonplusultra der Immobilienwünsche
Jeder dritte Deutsche (29 Prozent) möchte im klassischen Einfamilienhaus wohnen. Damit ist dieser Haustyp der am weitesten verbreitete Immobilientraum. Einen Bungalow wünschen sich hingegen nur 9 Prozent, ein Landhaus, Penthouse oder Energiesparhaus bloß jeweils 8 Prozent, eine Villa 6 Prozent der Bundesbürger. Und wo soll die Immobilie am liebsten stehen? Am häufigsten nennen die Bundesbürger daraufhin die suburbane Lage in einer ruhigen, familienfreundlichen Wohnsiedlung.
Sollen die Deutschen ihr ideales Zuhause beschreiben, wählen sie am häufigsten die Adjektive hell (61 Prozent) und praktisch (59 Prozent). Auch ordentlich (43 Prozent), bodenständig (41 Prozent) und solide (39 Prozent) werden häufig genannt. Außerdem träumen die Menschen von ausreichendem Entfaltungsspielraum: Acht von zehn Bundesbürgern (79 Prozent) wünschen sich eine Wohnfläche von 100 Quadratmetern oder mehr. Leben Kinder im Haushalt, wären sogar 155 Quadratmeter optimal. Auf einen konkreten Wert gebracht, hat der durchschnittliche Wohntraum der Deutschen eine Größe von 133 Quadratmetern. Hier klaffen Wunsch und Wirklichkeit allerdings deutlich auseinander, denn tatsächlich können lediglich 39 Prozent der Bundesbürger über eine Fläche von mindestens 100 Quadratmetern verfügen. Eigentümer leiden dabei aber erheblich weniger unter Platzmangel: Mit durchschnittlich 129 Quadratmetern haben sie im Schnitt ganze 54 Quadratmeter mehr zur Verfügung als Mieter.
"Aus der Perspektive der Finanzierbarkeit sind die realistischen Wohnträume der Deutschen zu begrüßen", sagt Interhyp-Chef Michiel Goris. Eine großzügige, aber nicht übertriebene Wohnfläche von 133 Quadratmetern sei - etwa für eine vierköpfige Familie - gut nutzbar und entspreche deshalb den Bewertungsvorstellungen vieler Banken: Umso besser, wenn die Räume dann noch gut geschnitten und hell seien. "Mit all dem sind die Immobilienwünsche der meisten Deutschen in der Regel gut finanzierbar", so das positive Fazit des Vorstandsvorsitzenden.