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Erwartungen an erneute Lockerung der Geldpolitik macht Baugeld noch günstiger
Interhyp-Zinsbericht: Konditionen für Immobiliendarlehen haben nochmals nachgegeben / keine Zinssteigerungen erwartet
Interhyp-Zinsbericht: Konditionen für Immobiliendarlehen haben nochmals nachgegeben / keine Zinssteigerungen erwartet
Wie eine Interhyp-Auswertung der Konditionen von mehr als 400 Banken und Finanzierungsinstituten zeigt, haben die Zinsen für Immobiliendarlehen ihre Talfahrt im Juni fortgesetzt. "Nachdem im Mai bereits ein neues Allzeittief erreicht wurde, haben die Konditionen in den vergangenen Wochen nochmals nachgegeben", erklärt Mohr. Die Konditionen für zehnjährige und fünfzehnjährige Kredite fielen je um rund 0,10 Prozentpunkte und für Darlehen mit zwanzigjähriger Zinsbindung um rund 0,15 Prozentpunkte.
"Neben der Zinspolitik sorgt die hohe Nachfrage nach deutschen Staatsanleihen dafür, dass die Bauzinsen so niedrig sind", sagt Mirjam Mohr. "Unsicherheiten wie Handelskonflikte, Brexit und die weltweit nachlassende Konjunktur lassen Anleger vermehrt zu zehnjährigen deutschen Staatsanleihen greifen, weil diese Sicherheit versprechen – und die Bauzinsen orientieren sich an den langfristigen Staatsanleihen." Für die Sicherheit nehmen Investoren mittlerweile auch negative Renditen bei Bundesanleihen in Kauf.
Baugeld markiert aktuell ein neues Allzeittief. "Nie war es in der Geschichte der Bundesrepublik günstiger, eine Immobilienfinanzierung auf den Weg zu bringen – ob für den Bau, den Immobilienkauf oder für eine Umschuldung", so Mirjam Mohr. Das günstige Zinsniveau wird sich in den kommenden Monaten fortsetzen. Das geht aus dem aktuellen Bauzins-Trendbarometer von Interhyp hervor. Die Experten von zehn befragten deutschen Kreditinstituten gehen in der Mehrheit kurzfristig sowie mittel- bis langfristig eher von gleichbleibend günstigen Zinsen aus.