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Baugeld wieder deutlich unter die 1-Prozent-Marke gefallen
Zinspolitik und Pandemieauswirkungen haben Konditionen für zehnjährige Darlehen um 0,15 Prozentpunkte sinken lassen. Expertinnen und Experten im Interhyp-Bauzins-Trendbarometer erwarten auf Jahressicht mehrheitlich steigende Zinsen.
Der deutliche Inflationsanstieg in vielen Ländern hat sich bisher nicht nachhaltig auf die Zinslandschaft auswirken können. Ungeachtet der Teuerung haben die Notenbanken EZB und Fed bei den jüngsten Sitzungen ihre lockere Geldpolitik bekräftigt. Zudem belastet die Sorge vor einer weiteren Corona-Welle die Konjunkturaussichten. Im zweiten Quartal geben positive Konjunkturentwicklungen zwar Anlass zu Hoffnung. Allerdings muss sich laut Interhyp-Zinsbericht erst zeigen, als wie nachhaltig sich die aktuellen positiven Indikatoren und Marktdaten erweisen werden. Viele Investoren suchen aktuell vermehrt nach Sicherheit. Das hat die Renditen deutscher Staatsanleihen, die eine wichtige Benchmark für das Baugeld sind, zuletzt wieder sinken lassen.
Die Mehrheit der Expertinnen und Experten im Interhyp-Bauzins-Trendbarometer erwartet, dass sich die Zinsen in den nächsten Wochen seitwärts bewegen. Mittel- bis langfristig, das heißt auf Halbjahres- oder Jahressicht, könnte das Zinsniveau steigen. Mirjam Mohr: "Immobilienkäuferinnen und -käufer mit einem konkreten Objekt in Aussicht sollten die Zinsdelle nutzen, um die Finanzierung jetzt unter Dach und Fach zu bringen. Der Zinsrückgang von 0,15 Prozentpunkten bringt Darlehensnehmern über eine Zinsbindung von zehn Jahren in vielen Fällen eine Ersparnis von mehreren Tausend Euro. Eigenheimbesitzer, deren Zinsbindungsfrist bald ausläuft, sollten die günstigen Zinsen für die Anschlussfinanzierung nutzen."