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Baugeld: Nach steilem Anstieg wird Seitwärtsbewegung wahrscheinlicher
Jumbo-Zinsschritte der Zentralbanken haben Immobilienkredite auf über 4 Prozent verteuert. Eingetrübte Konjunkturaussichten bremsen weiteren Anstieg. Interhyp-Bauzins-Trendbarometer: Befragte Experten erwarten zum Jahresende Konditionen zwischen 4 und 4,5 Prozent.
Auf Halbjahres- bis Jahressicht erwartet die knappe Mehrheit der befragten Analysten dennoch steigende Zinsen. Mirjam Mohr: „Auch wenn Prognosen mit Blick auf die Rekordinflation und die Konjunkturentwicklung unsicher sind, könnte der weitere Zinsanstieg zumindest an Dynamik verlieren.“ Der Spagat zwischen einer Normalisierung der Geldpolitik und der Schadenabwendung für die Wirtschaft werde immer schwieriger. Je nachdem, ob in den Märkten die Erwartungen an Leitzinserhöhungen aufgrund der Inflation oder die Konjunktursorgen überwiegen, könne es beim Baugeld zu Ausschlägen nach oben und unten kommen. „Der Zinsvergleich zahlt sich im volatilen Umfeld besonders aus, weil Kreditinstitute Änderungen des Marktzinses unterschiedlich schnell einpreisen.“ Aktuell rät Interhyp beispielsweise, auch Bauspartarife in die Kalkulation einzubeziehen, weil diese derzeit oft günstig sind und sich damit Konditionen lange sichern lassen.
Damit Kaufende im aktuellen Zinsumfeld bestmöglich finanzieren, rät Interhyp zu einer frühzeitigen Beratung. „Kaufinteressenten und -interessentinnen sollten auch ohne konkretes Objekt in den Finanzierungsprozess einsteigen“, rät die Expertin. „Je genauer Kaufwillige ihre finanziellen Möglichkeiten kennen, desto besser können sie den Immobilienmarkt durchsuchen. Der Markt wandelt sich aktuell. Die Angebote nehmen zu und es ist wieder öfter möglich, über den Preis zu sprechen. Wer seine Unterlagen rechtzeitig zusammengetragen hat, kann besser verhandeln und schneller reagieren.“