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Baugeld im April weiterhin günstig
Interhyp-Bauzins-Trendbarometer erwartet mittel- bis langfristig moderat steigende Zinsen / Wer eine Immobilie kauft, sollte ausreichend tilgen
Mit der Senkung der EZB-Zinsen und der Ankündigung höherer Anleihekäufe von bis zu 80 Milliarden Euro monatlich demonstrieren die Notenbanker symbolisch und real ihre Entschlossenheit, die Konjunktur und Inflation in Europa anzukurbeln. Ein schwaches Wirtschaftswachstum und niedrige Preissteigerungsraten in der Eurozone bestimmen das konjunkturelle Umfeld. Der Großteil der von Interhyp befragten Experten prognostiziert daher kurzfristig gleichbleibende Konditionen bei Immobilienkrediten, zum Teil werden in den nächsten Wochen sogar weitere Rückgänge für möglich gehalten. Interhyp weist jedoch auf das bereits extrem niedrige Niveau bei zehnjährigen Bundesanleihen hin, die ein wichtiger Indikator für die Baugeldkonditionen sind. Kommt es hier zu Korrekturen, sind auch beim Baugeld Schwankungen wahrscheinlich.
Langfristig bewerten die Experten im Interhyp-Bauzins-Trendbarometer die Lage unterschiedlich, wobei die meisten von steigenden Zinsen ausgehen - vor allem aufgrund möglicher weiterer Leitzinsanhebungen in den USA. Allerdings rechnen die Experten hierzulande dann allenfalls mit leicht steigenden Konditionen.
Interhyp rät angesichts des Zinstiefs zu einer besonnenen Finanzierung. "Käufer und Häuslebauer sollten hohe Tilgungsraten vereinbaren und ausreichend Eigenkapital einbringen", sagt Goris. "Wichtig ist außerdem, dass sich Immobilienkäufer damit beschäftigen, wie die Finanzierung nach Auslaufen der Zinsbindung in einigen Jahren aussieht. Solide finanzieren Kreditnehmer, die dann Rücklagen zum Ablösen der Restschuld gebildet haben oder ihre Anschlussfinanzierung zu eventuell höheren Zinsen stemmen können."