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Baugeld: Einem 12-Monatshoch im März folgt leichter Rückgang
Immobilienkäufer profitieren weiter von günstigen Zinsen.
Im Bauzins-Trendbarometer der Interhyp Gruppe, einer monatlichen Befragung von Marktbeobachtern und Chefvolkswirten, gehen alle befragten Experten zunächst von einem Seitwärtstrend bei den Baugeldkonditionen aus. Sie begründen ihre Einschätzung sowohl mit der Geldpolitik der Zentralbanken als auch mit wirtschaftlichen und politischen Unwägbarkeiten wie etwa dem Brexit oder der anstehenden Präsidentschaftswahl in Frankreich.
Die in Europa im Januar und Februar gestiegene Inflation reicht demnach nicht für eine nachhaltige Trendwende der EZB weg von der Politik des billigen Geldes. Auch sank im März die Inflationsrate in der Eurozone bereits wieder leicht auf 1,5 Prozent. Selbst der amerikanische Konjunkturoptimismus muss sich laut Bauzins-Trendbarometer nach der Leitzinsanhebung durch die amerikanische Notenbank Fed auf 0,75 bis 1 Prozent Mitte März und mit Blick auf die reale Handlungskraft Trumps erst einmal behaupten.
Langfristig allerdings sieht die Mehrheit der befragten Teilnehmer eine Tendenz zu höheren Baugeldkonditionen. Dies sei vor allem dann der Fall, wenn sich die europaweite Teuerungsrate stabilisiert und ein nachhaltiger Konjunktur- und Arbeitsmarktaufschwung zu verzeichnen ist.
"Entsprechend klug ist das Verhalten unserer Kunden in diesem Umfeld: Sie nutzten 2016 die niedrigen Zinsen für eine nochmals höhere durchschnittliche Tilgung von 2,92 Prozent im Jahr und verbesserten ihre Planungssicherheit mit einer gestiegenen Zinsbindung von im Schnitt 13,1 Jahren," sagt Jörg Utecht.