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Baufinanzierung 2017: Zinsen starten historisch niedrig, Immobilien weiter im Fokus
2017 nutzen, um ohne Hast den Traum des eigenen Zuhauses zu verwirklichen / Hohe Tilgungsraten und lange Zinsfixierung ratsam
So privat die eigene Entscheidung für den Immobilienkauf ist, so stark ist sie von externen Faktoren abhängig. Das gilt 2017 umso mehr. Nicht nur, dass Immobilienexperten weiterhin stabile bis anziehende Preise bei Häusern und Wohnungen erwarten. Ebenso werden Immobilienkäufer im neuen Jahr wieder deutlich zu spüren bekommen, wie stark die Frage, zu welchen Zinsen sich einen Immobilienkredit aufnehmen lässt, vom Weltgeschehen abhängt. Ob der Amtsantritt des US-Präsidenten, der Vollzug des Brexit, die Wahlen in Frankreich, die Wahlen in Deutschland oder die Entwicklung des Euro und Europas: Der ungewisse Ausgang dieser bedeutsamen Ereignisse verfügt über ausreichend Potenzial, um die Finanzmärkte kräftig durcheinander zu wirbeln.
Immobilienkäufer und Eigenheimbesitzer mit Finanzierungsbedarf können sich aber freuen: Die Baugeldzinsen werden zumindest in den ersten Monaten des Jahres niedrig bleiben, so die Prognose des jüngsten Interhyp-Bauzins-Trendbarometers. "Das jetzige Zinsniveau mit rund 1,5 Prozent für Darlehen mit zehnjähriger Zinsbindung ist extrem günstig und wird sich in den nächsten Wochen nicht grundsätzlich verändern. Damit haben Immobilieninteressenten genügend Zeit, ihren Eigenheimwunsch Anfang 2017 in Ruhe in die Tat umzusetzen", erklärt Michiel Goris, Vorstandsvorsitzender der Interhyp AG. Seiner Ansicht nach könnte sich im Laufe von 2017 entscheiden, ob die wirtschaftlichen Fundamentaldaten weltweit für eine Zinswende reichen. Politische Großereignisse im Laufe des kommenden Jahres werden dabei für Unwägbarkeiten sorgen – und damit möglicherweise für stärkere Schwankungen bei den Baugeldkonditionen.
Der Immobilienkauf zählt für viele Menschen zu den größten finanziellen Investitionen im Leben. Umso wichtiger ist es, solide und frühzeitig zu planen. Mit einem fertigen, in Ruhe ausgearbeiteten Finanzierungskonzept in der Tasche erhalten Immobilieninteressenten eher den Zuschlag beim Kauf und sind sich sicher, auf ein an ihren Bedürfnissen und Möglichkeiten ausgerichtetes Darlehen bauen zu können.
"Auch wenn die Zinsen für Baudarlehen momentan extrem niedrig sind, sollten Käufer auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Eigen- und Fremdkapital achten", erklärt Goris. Ein hoher Eigenkapitaleinsatz hilft, den Darlehensbetrag gering zu halten – und damit Risiken zu minimieren, die sich grundsätzlich aus einem Kredit ergeben. Ebenso ratsam ist es, auf eine schnelle Entschuldung zu setzen. Hohe Anfangstilgungen von mindestens drei Prozent helfen, die Schuldenlast schnell zurückzuführen. "Wenn nun der Darlehensnehmer noch auf flexible zusätzliche Tilgungsoptionen und auf eine an seine Bedürfnisse ausgerichtete Zinsbindung achtet, steht finanzierungsseitig dem Immobilienkauf im neuen Jahr nichts mehr im Wege", so Goris.